ORT Yad Leibowitz High School (Netanya)

In der zweiten Woche des neuen Jahres haben wir eine wunderschöne und sonnige Stadt namens Netanya besucht. Hier konnten wir in der Bibliothek der ORT Yad Leibowitz High School unsere gesamte Ausstellung präsentieren. Und so haben nicht nur eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern unsere Ausstellung besucht, sondern hatten wir die Ehre einer Gruppe von Vatikim students (Senioren-Schülerinnen und -Schüler) eine Tour durch dieses zu geben. Hierbei haben alle Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit genutzt, um ihren Gefühlen und Eindrücken auf unseren Arbeitsblättern Raum zu verschaffen. Darüber hinaus hat eine Englisch-Klasse ihren Besuch als Stein des Anstoßes genutzt und sich weiterführend mit dem Gedicht von Dr. Davin Schönberg beschäftigt: „We, the six million murdered people speak“.

Weitere Informationen über die Schule finden Sie hier.

Lady Davis High School (Tel Aviv)

In unserer neunten Woche haben wir die erste Schule im Gebiet Tel Avivs besucht, die Lady Davis High School.
Hier konnten wir unsere Ausstellung in einem geräumigen und farbenfrohen Raum einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern präsentieren. Darüber hinaus durften wir am Mittwoch zwei ganz besondere Gäste willkommen heißen:
Dr. Rachel Tal, Leiterin des Fachbereichs „English Studies“ des Amal Educational Networks und Dr. Gil Yaron, Leiter des Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Jugend und Kultur in Israel.
Ebenso fanden wir in der Lady Davis High School ein Schule, die wie viele andere auch, großen Interesse an einer Kooperation mit deutschen Trägern des „We, the six million“-Projekts hat.

Gymnasia Itzhak Navon (Holon)

Eine weitere Schule, die wir in unserer achten Woche in Israel besuchen durften, ist das Gymnasiua Itzhak Navon in Holon. Das große Schulgebäude besitzt einen geräumigen Ausstellungssaal, der es uns erlaubte unsere gesamte Ausstellung unter optimalen Voraussetzungen präsentieren zu können. Doch auch der Schulleiter, das Lehrpersonal sowie Schülerinnen und Schüler haben dafür gesorgt, dass die Woche ein voller Erfolg wurde. Wir konnten in dieser Woche eine Vielzahl aufregender Gespräche und Diskussionen führen. Darüber hinaus wurden wir am Dienstag auch noch durch den Besuch von Herrn Dr. Gil Yaron geehrt. Er ist Leiter des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Jugend und Kultur in Israel und sein Büro machte unserer Projekt in Israel erst möglich. Wir haben uns daher über sein Besuch und reges Interesse besonders gefreut.

Atidim High School (Holon)

In einem der ältesten und beeindruckendsten Schulgebäude im südlich von Tel Aviv gelegenem Holon hatte wir in unserer achten Ausstellungswoche die Gelegenheit mit mehr als 30 Schülerinnen und Schülern der Atidim High School über unser Projekt zu sprechen. Wir sprachen über die Genese des Projektes und der Biografien, über die Wiedergutmachungsakten, die die Recherche überhaupt erst ermöglichten, und deren historische Bedeutung, sowie über den Stellenwert von antisemitismuskritischer Bildung in Deutschland und Israel. Dank der zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler hatten wir im Anschluss eine lebhafte Diskussion.

Informationen zur deutschen Schulpartnerschaft, die die Schule unterhält finden Sie hier.

Har VaGai High School (Kibbuz Dafna)

Für viele, insbesondere noch junge, deutsche Jüdinnen und Juden bot die zionistische Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wenigen Zukunftsperspektiven angesichts des Antisemitismus mit dem sie sich konfrontiert sahen. Und so entschloss sich auch Robert (später Rafael) Heumann dazu, beim Aufbau des künftigen Israels mitzuwirken: Rafael ist nicht nur Teil unserer Ausstellung, sondern gehört er zu den ersten Pionieren des Kibbuz Dafna im äußersten Norden Israels.
Es war daher eine große Ehre unser Projekt und insbesondere seine Biografie an der Har VaGai High School in Dafna vorstellen zu dürfen. Darüber hinaus haben und asch die Diskussionsfreude der Schülerinnen und Schüler, ihre Fragen, Erfahrungen und Eindrücke sehr beeindruckt.

Ben Zvi High School (Qiryat Ono)

Drei Schulen in einer Woche, das war ein Rekord für das „We, the six million“-Team. Die letzte Schule die wir in der siebten Woche unseres Aufenthalts besuchen konnten war die Ben Zvi High School in Qiryat Ono.
In dieser Schule haben eine Vielzahl von Geschichts-, Englisch. und Diplomacy-Klassen unsere Ausstellung besucht, mit denen wir hierbei viele spannende Diskussionen und Gespräche führen konnten. Gleichzeitig haben viele Schülerinnen und Schüler die Arbeitsblätter ausgefüllt, die im Vorfeld ausgearbeitet und an diese verteilt wurden. Einige besonders eindrucksvolle Reflexionen finden Sie hier.
Am letzten Tag wurden wir dann sogar noch tatkräftig beim Abbau der Ausstellung unterstützt.

ORT Henry Ronson High School (Aschkelon)

In der siebten Woche unseres Israelaufenthalts hatten wir die Gelegenheit unsere Ausstellung und die Idee hinter unserem Projekt den Diplomacy-Schülerinnen und -Schülern der ORT Henry Ronson High School in Aschkelon vorstellen zu können. Diese folgten unserer Präsentation nicht nur mit sichtlichem Interesse, vielmehr hatten wir im Anschluss eine lebendige Diskussion und Fragerunde mit ihnen.

Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier.

MOR High School (Modi’in-Maccabim-Re’ut)

Der nächste Stopp auf unserer Reise durch die israelische Schullandschaft war die MOR High School in Modi’in. Während unseres gesamten Aufenthalts an der verhältnismäßig großen Schule wurden wir durch eine Gruppe von Diplomacy-Schülerinnen in jeder erdenklichen Weise unterstützt. So halfen diese uns insbesondere bei der Orientierung in dem immensen Schulgebäude. Dies erlaubte uns jeweils eine Klasse auf unsere Ausstellung vorzubereiten während parallel eine andere diese bereits besuchte. Auch die anschließende Diskussion konnten wir so an einen ruhigeren Ort verlagern. Aufgrund dieser Hilfe war es uns daher möglich mit einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten und über ihre Eindrücke und Fragen zu sprechen. Hierbei fand unser didaktischen Konzept auch deshalb so viel Anklang, weil die Schule ein eigenes Buchprojekt für die Abschlussklassen besitzt, bei dem die Schülerinnen und Schüler zum Schicksal von Überlebenden der Shoah recherchieren und diese auch interviewen.

Yeshivat AMIT Amichai Junior and Senior High School (Rehovot)

Diese Woche waren wir an der Yeshivat AMIT Amichai Junior and Senior High School in Rehovot und damit in nächster Nähe zu unserem Aufenthaltsort in Israel. Aufgrund der gutorganisierten Planung, dem unermüdlichen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und des Schulleiters Rabbi Shimon Shushan, sowie dem überwältigenden Interesse und Einsatz der gesamten Schülerschaft war es für uns eine ganz besondere Woche. So war es uns möglich nahezu der gesamten Schule unsere Ausstellung zu präsentieren: und egal, ob mit den allerjüngsten oder den älteren Klassen, mit allen konnten wir interessante und tiefbewegende Gespräche und Diskussionen führen.

Ein besonderes Highlight waren die entstandenen Projekte der 11. Klasse, die uns am Donnerstag persönlich vorgestellt wurden. So haben manche Schüler Überlebende der Shoah, die in Rehovot leben, interviewt; andere haben beispielsweise Recherchen in ihren eigenen Familien betrieben. Dies zeugte nicht nur von einer tiefergehenden und emotionalen Auseinandersetzung mit der Shoah, sondern griffen die entsprechenden Projekte das empathische Anliegen unseres Projektes auf und stellten eine gelungene Ergänzung zu unserer Ausstellung dar.

Weiter Informationen zur Schule finden Sie hier.

Atid Raziel High School and Youth Village (Herzliya)

Diese Woche besuchten wir die Atid Raziel High School und das Jugenddorf in Herzliya. Ungefähr 40 % der Schüler leben im Wohnheim der Schule. Sie haben nicht nur riesige Stadtgarten- und Ichthyologieprojekte (Fischkunde), die Diplomatie- und Englischschüler nahmen auch an unserem Projekt „We, the six million“ teil.

Wir haben uns intensiv über die Ausstellung und den Antisemitismus in Europa und Israel unterhalten. Auf dem vierten Bild ist zu sehen, wie jemand eine Bushaltestelle in Herzliya vandalisiert hat. Auf dieser Grundlage, die zeigt, dass es auch in Israel ein gewisses Problem mit Antisemitismus gibt, konnten wir mit den Schülerinnen und Schülern über die gesamtgesellschaftliche Dimension des Antisemitismus sprechen.