Makif A High School (Maghar)

Da die meisten israelischen Schulen wegen Chanukka geschlossen sind, waren wir mehr als glücklich, dass wir in Kalenderwoche 48 in die Makif A High School eingeladen wurden. Die Schule befindet sich in der arabisch geprägten Stadt Maghar im hügeligen Norden Israels. Da an der Schule Schülerinnen und Schüler verschiedenster nicht-jüdischer Religionen – Drusen, Muslime und Christen – unterrichtet werden, war diese Einladung für uns etwas ganz Besonderes. So wurden wir nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern konnten auch viele spannende Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Sichtweise auf die Shoah führen.

Kfar Silver High School and Youth Village (Kfar Silver)

In der Woche beginnend mit dem 21.11 konnten wir unsere Ausstellung in der Bibliothek der „Kfar Silver High School and Youth Village“ in der Nähe von Ashkelon präsentieren. Aufgrund der internationalen Schülerinnenschaft und des internatsähnlichen Charakters der Schule konnten wir mit einer Vielzahl junger Menschen ins Gespräch kommen und ihnen die berührenden Biografien, die den Mittelpunkt unserer Ausstellung bilden, vorstellen. So konnten wir nicht nur unser Wissen über die Geschichte des deutschen Judentums, insbesondere der Jüdischen Gemeinde Aachens, mit Klassen verschiedener Altersstufen teilen, sondern mit ihnen auch über ihre individuellen Verbindungen zur Shoa, sowie persönliche Erfahrungen mit Antisemitismus sprechen.

Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier.

Tichon Hadash Darca High School (Bat Yam)

Die Tichon Hadash Darca High School in Bat Yam, circa 10 Kilometer südlich von Tel Aviv, war die zweite Schule, die wir besuchen und die erste Schule an der wir unsere Aussellung physisch präsentieren konnten. Hierbei wurden wir nicht nur beim Aufbau durch eine Gruppe überaus fleißiger „Diplomacy“-Schülerinnen und -Schülern unterstützt, sondern halfen sie uns während des gesamten Aufenthalts, indem sie unsere Worte für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit weniger Englischkenntnissen simultan ins Hebräische übersetzten. So war es uns möglich eine Vielzahl von Klassen aller Altersstufen durch die Ausstellung zugeleiten und mit ihnen ins Gespräch zukommen.

Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier.

Branco Weiss Rabin High School (Mazkeret Batya)

Die erste Schule, die wir während unseres Aufenthalts in Israel besuchen durften, war die Branco Weiss Rabin High School in Mazkeret Batya, ungefähr 10 Kilometer südlich von unserer Unterkunft in Rechovot. Hier besuchten wir neben sogenannten „Diplomacy“-Klassen, auch eine Vielzahl von Klassen aus dem Bereich „Advanced English“ und diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern die Idee und den didaktischen Hintergrund unseres Projektes am Beispiel ausgewählter Biografien aus unserer Ausstellung. Am letzten Tag unseres Aufenthalts fand darauf aufbauend eine Reflexionsrunde statt, bei der die Schülerinnen und Schüler ausgiebig über die Bedeutung der Shoah für sie selbst berichteten, sowie untereinander und mit uns in spannende Diskussionen eintraten.


Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier.

Gesamtschule Rheydt-Mülfort

Dieses Wochenende hat unsere Ausstellung im Zuge des Anne-Frank-Tages 2021 bereits das zweite Mal seit ihrer Entstehung Halt gemacht an der Gesamtschule in Rheydt-Mülfort. Wir waren nicht nur froh bei der Umsetzung dieses besonderen Aktionstages gegen Antisemitismus mitwirken zu können, sondern haben wir eine ganz besondere Beziehung zu der Schule in der Nähe von Mönchengladbach: An ihr würde nämlich maßgeblich unser didaktische Programm erarbeiten und sie war auch die erste Schule die wir Ende 2018 besuchen konnten.
Die Ausstellung verbleibt noch diese Woche in Rheydt-Mülfort, um dort einer neuen Generation von Schülerinnen und Schülern näher gebracht zu werden.

Flexiforum (Kerkrade| Niederlande)

Nach einer längeren Pause hatten wir gestern Abend das Vergnügen unsere Ausstellung in Kerkrade und damit erstmalig im Ausland eröffnen zu können. Trotz erschwerter Bedingungen fanden rund 30 Leute den Weg ins örtliche Flexiforum, darunter Frau Dassen-Housen (Bürgermeisterin von Kerkrade), Herr Wever (Bürgermeister von Heerlen) und Herrn Fadavian (Bürgermeister von Herzogenrath). Der „Oranjeverein Kerkrade“, der dieses Event gemeinsam mit unserem Teammitglied Janine Gielis konzipiert und organisiert hat, unterstrich die Bedeutung die dem Kampf gegen Antisemitismus und der Erinnerung an die Shoah auch in aufwühlenden Zeiten wie den unseren zukommt.

Außerdem hatten wir heute endlich die Möglichkeit unser neustes Teammitglied in Persona kennen lernen zu dürfen: Frau Nothelle ist nicht nur eine erfahrende Lehrerin und wird unsere zukünftige Arbeit mit den Schulen bereichern, sondern ist sie bereits jetzt in die Planung für unseren Israel-Aufenthalt Ende des Jahres involviert und erarbeitet Projektideen mit den israelischen Schulen.
Ihr dürft gespannt sein!

Erzbischöfliches Imgardis-Gymnasium (Köln)

Wir hatten die große Ehre unsere Wanderausstellung vom 21.09 – 30.09.2020 im Erzbischöflichem Imgardis-Gymnasium in Köln zeigen zu können. Wir hatten viele aufregende Gespräche mit jungen, engagierten Menschen.
Eine besondere Freude war es, Abraham Lehrer (Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland) bei der Eröffnungveranstaltung begrüßen zu dürfen.