We, the six million. Biografienband

Der Band versammelt biografische Arbeiten, die in entsprechenden Seminaren im Somersemester 2018/ Wintersemester 2018/2019 am Institut für katholische Theologie der RWTH Aachen University entstanden sind. Diese werden umrahmt durch wissenschaftliche Einleitungen und Zeitzeugenberichte. Hierbei bilden die sogenannten Wiedergutmachungsakten, sowie persönliche Erinnerungen von Angehörigen die Basis für die gesammelten Berichte. Sie erzählen von Lebenswegen einzelner Opfer der Shoah aus dem westlichen Rheinland, erinnern an ihre Träume und Karrieren, an ihre Schicksale und an die ihrer Familien.
We, the six million. Biografienband, erhältlich in bei Verlag Mainz.
We, the six million. Biografienband II
Die hier gesammelten biographischen Arbeiten erweitern dabei die Perspektive und das Themenspektrum der Ausstellung um den Aspekt der Retterinnen und Retter, die jüdische Menschen während der NS-Zeit unterstützten, ihnen zur Flucht oder zu einem Versteck verhalfen und sich dadurch selbst in Lebensgefahr brachten. Die so oft vorgebrachte Schutzbehauptung, dass man nichts habe tun können, entpuppt sich nicht zuletzt angesichts dieser Beispiele solidarischen und mitmenschlichen Handelns als Ausrede. Die Botschaft, die dieses Handeln für das Hier und Heute bereithält, ist vielleicht aktueller denn je …
We, the six million. Biografienband II, erhältlich bei Amazon.

We, the six million. Didaktische Grundlagen

Der Band stellt die didaktischen Grundlagen zur unterrichtsbezogenen Arbeit mit den Entschädigungsakten der Opfern der Shoah für verschieden Schulfächer zusammen. Nicht nur werden theoretische Überlegungen dargestellt und reflektiert, sondern auch entsprechende Beispiel aufgegriffen.
We, the six million. Didaktische Grundlagen, erhältlich bei Verlag Mainz
We, the six million. Unterrichtsmaterialien
In diesem Heft befinden sich ausgesuchte Unterrichtsmaterialien und entsprechende Hintergrundinformation für eine biographisch fundierte Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah im Unterricht.
We, the six million. Unterrichtsmaterialien, erhältlich bei Mainz Verlag

Ein Märchen

Als die Aachener Familie Leib im März 1936 in Rio de Janeiro ankommt, liegen bereits viele unruhige Jahre der Flucht, der Vertreibung und der Ungewissheit hinter ihr. Brasilien ist ein ungewohntes und fremdes Land, vor allem für die beiden Kinder Arno und Gaby. Was die neue Situation, das neue Leben in Südamerika, annehmbar und verständlich machen soll, ist ein von der Mutter verfasstes Märchen … »Es war einmal eine Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder. Sie hatten sich sehr lieb, wohnten in einem wunderschönen Haus auf einer schönen grünen Wiese und alle lebten sehr glücklich …«
Bericht zur Buchpräsentation in den SAT 1 Nachrichten
Ein Märchen von Marga Laib, erhältlich bei Verlag Mainz
Kurt Pfeifer. Initiator des Aachener Karlspreises

Kurt Pfeiffer: Als erfolgreicher Textil- und Bekleidungsunternehmer, gut vernetzter Teilhaber am Vereinsleben des Aachener Großbürgertums und vor allem als Initiator und Mitbegründer des Internationalen Karlspreises der Stadt Aachen ist sein Name nach wie vor eng mit der jüngeren Stadtgeschichte verbunden.
Wenig beachtet und historisch aufgearbeitet ist jedoch Pfeiffers Mitgliedschaft in der NSDAP ab 1933. Im ersten Teil seiner auf zwei Bände angelegten Sozialbiographie Kurt Pfeiffers zeichnet der Aachener Historiker Christian Bremen dessen Lebensweg akribisch nach, hinterfragt und analysiert Pfeiffers Handeln und Denken, und nicht zuletzt seine Mitgliedschaft in der NSDAP.
Er kommt zu dem Schluss: Kurt Pfeiffer war sicherlich kein fanatischer Unterstützer des NS-Regimes, allerdings mehr als ein indifferenter Mitläufer und Konformist. So war er in die NSDAP eigetreten, weil er sich geschäftliche Vorteile davor versprochen hatte. Seine langjährige und auch nach dem Krieg sehr enge Freundschaft zum jüdischen Unternehmer Walter Leib und dessen Familie steht dabei fast symptomatisch für ein Nebeneinander des Unvereinbaren in Pfeiffers Leben.
Kurt Pfeifer von Christian Bremen, erhältlich bei Verlag Mainz
Moritz Löwi – Philosophie als Theorie der Subjektivität
Das Lebensschicksal des jüdischen Philosophen und Psychologen Moritz Löwi (1891-1944) aus Breslau steht stellvertretend für die meisten aus Deutschland vertriebenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während der NS-Diktatur. Seine Biographie wird hier erstmals vollständig anhand neuer Quellen rekonstruiert und in den Kontext der philosophischen und psychologischen Forschung gestellt.
Moritz Löwi von Rheinhold Breil, erhältlich bei beck-shop

Retter und Gerettete. Solidarität mit jüdischen Menschen im westlichen Rheinland, in Belgien und den Niederlanden während der NS-Zeit

»Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Ich habe ein Leben gerettet«
Diese Sätze sind in die Medaille eingraviert, die die zentrale Gedenkstätte für die Opfer der Shoah, Yad Vashem, den Gerechten unter den Völkern verleiht, also nicht-jüdischen Menschen, die jüdischen Menschen während der NS-Zeit geholfen haben. Diese »unbesungenen« oder »stillen Helden« sowie die durch sie Geretteten sind Thema dieses Buchs.
Der Aachener Historiker Christian Bremen beschreibt auf der Grundlage in- und ausländischer Archivalien sowie weltweit geführter Zeitzeugengespräche fünf Rettungsgeschichten, die zugleich eine aktuelle Botschaft bereit halten: ein Gefühl für Respekt, für Anstand, für Achtung, für Würde, für Solidarität und Mitmenschlichkeit.
Retter und Gerettete von Christian Bremen, erhältlich bei edition_aixact.
